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acrogranin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401924-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
acrogranin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401924-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **GRN**-Gen kodiert **Acrogranin (Progranulin)**, ein sezerniertes Glykoprotein, das zu **Granulinen** prozessiert wird und die **Zellüberlebensfähigkeit**, **Motilität** sowie **Gewebeumbauprozesse** reguliert. Acrogranin beeinflusst **entzündliche Signalwege** und die **lysosomale Homöostase**; beschrieben sind Zusammenhänge mit **TNF/NF-κB-Antworten**, **wachstumsfaktorassoziierten Signalwegen** und der Regulation der **Dynamik der extrazellulären Matrix**. GRN-abhängiger Transport und Proteolyse greifen in die **endo-lysosomale Funktion** und die **Mikroglia-Biologie** ein und machen GRN zu einem zentralen Knotenpunkt von **Neuroinflammation** und **Proteostase**. Genetische und funktionelle Störungen von GRN werden umfassend in Modellen für **Neurodegeneration** und **entzündliche Erkrankungen** untersucht, wobei veränderte Progranulinspiegel die **Resilienz von Neuronen** und die **Aktivierungszustände von Immunzellen** beeinflussen.
acrogranin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.