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ACE Double Nickase Plasmid (h) | sc-400759-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACE Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400759-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Angiotensin-konvertierende Enzym (ACE) ist eine zinkabhängige Dipeptidyl-Carboxypeptidase, die an der Zelloberfläche verankert ist und Angiotensin I in das vasokonstriktorische Angiotensin II umwandelt sowie Bradykinin inaktiviert. Über diese Reaktionen ist ACE ein zentraler Regulator des Renin–Angiotensin-Systems und beeinflusst den Gefäßtonus, den Elektrolythaushalt, entzündliche Signalübertragung und Gewebeumbauprozesse. Die ACE-Aktivität prägt nachgeschaltete Signalwege der Angiotensin-II-Rezeptoren, einschließlich MAPK- und NF-κB-assoziierter Antworten, mit kontextabhängigen Effekten auf die Endothelfunktion und fibrosebezogene Prozesse. Eine veränderte ACE-Expression oder genetische Variation wurde mit kardiometabolischen und renalen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig in Modellen der Hypertonie, des kardiovaskulären Remodelings und der Nierenerkrankungsbiologie untersucht.
ACE Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.