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A20/TNFAIP3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423436-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
A20/TNFAIP3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423436-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Tnfaip3** kodiert **A20/TNFAIP3**, ein ubiquitin-editierendes Enzym, das als zentraler negativer Regulator inflammatorischer Signalübertragung wirkt. A20 begrenzt die Aktivierung der **NF-κB-** und **MAPK-Signalwege** nachgeschaltet von Rezeptoren wie **TNFR**, **IL-1R** und **Toll-like-Rezeptoren**, indem es **K63-** und **M1-verknüpfte Ubiquitinketten** an wichtigen Signaladapterproteinen moduliert. Über die Kontrolle zytokingesteuerter Transkriptionsprogramme beeinflusst A20 die Homöostase der angeborenen und adaptiven Immunantwort, das Zellüberleben und Stressreaktionen. Eine fehlregulierte A20-Aktivität ist in Modellen von Autoimmunität, chronischer Entzündung und onkogenem Signaling beteiligt, bei denen eine persistente NF-κB-Aktivierung zu krankheitsrelevanten Phänotypen beiträgt.
A20/TNFAIP3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tnfaip3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tnfaip3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tnfaip3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tnfaip3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.