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4.1B CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-420186 | 20 µg | $397.00 |
Epb41l3 kodiert für Protein 4.1B, einen membranassoziierten zytoskelettalen Adapter, der Transmembranproteine mit dem kortikalen Aktin‑Spektrin‑Netzwerk verbindet und so zur Organisation von Zellform, Polarität und Adhäsion beiträgt. In Mausgeweben trägt 4.1B zur Membranstabilität und zur Architektur von Zellkontakten bei und beeinflusst dadurch Prozesse wie Neuritenauswachsung, Zellmigration und kontaktabhängige Signalübertragung. Über seine Gerüstfunktionen kann 4.1B die Verteilung von Rezeptoren und Adhäsionsmolekülen modulieren und damit Signalwege des Zytoskelettumbaus sowie die Mechanotransduktion beeinflussen. Eine veränderte Regulation von EPB41L3/4.1B wird in experimentellen Modellen mit gestörter Gewebeorganisation und Phänotypen in Verbindung gebracht, die für Tumorsuppression, Invasion und neurologische Homöostase relevant sind.
Das 4.1B CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Epb41l3-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Epb41l3-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Epb41l3 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die 4.1B-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Epb41l3-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der 4.1B-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.