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3β-HSD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400991-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
3β-HSD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400991-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HSD3B2 kodiert die humane 3β‑Hydroxysteroid‑Dehydrogenase Typ 2 (3β‑HSD2), ein NAD⁺‑abhängiges Enzym, das die oxidative Umwandlung von Δ5‑3β‑Hydroxysteroiden in Δ4‑Ketosteroide katalysiert – ein Schlüsselschritt der Steroidogenese. Diese Aktivität unterstützt die adrenale und gonadale Biosynthese von Progesteron, Androstendion und verwandten Vorstufen, die für die Signalwege der Glukokortikoide, Mineralokortikoide und Sexualsteroide erforderlich sind. Die Funktion von 3β‑HSD2 ist eng mit steroidogenen Netzwerken in Mitochondrien und endoplasmatischem Retikulum sowie mit endokrinen Rückkopplungssignalen verknüpft. Eine veränderte HSD3B2‑Aktivität oder -Expression wurde mit angeborenen Störungen der Steroidbiosynthese und Phänotypen eines Steroidungleichgewichts in Verbindung gebracht, was das Gen für mechanistische Studien der Nebennieren- und Reproduktionsbiologie relevant macht.
3β-HSD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSD3B2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSD3B2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSD3B2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSD3B2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.