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ΔN p73 Double Nickase Plasmid (h) | sc-437274-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ΔN p73 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-437274-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ΔN p73 ist eine N-terminal verkürzte Isoform des humanen TP73, der die kanonische Transaktivierungsdomäne fehlt und die als dominant-negativer Regulator transkriptioneller Programme der p53-Familie wirken kann. Durch die Modulation von DNA-Schadensantworten, Apoptose und Zellzykluskontrolle beeinflusst ΔN p73 Stress-Signalnetzwerke, die sich mit der p53-/p63-abhängigen Genregulation überschneiden. Eine veränderte ΔN p73-Expression wurde in mehreren Krebskontexten mit Tumorentstehung und Phänotypen der Therapieresistenz in Verbindung gebracht, indem proapoptotische und Checkpoint-Signalwege gestört werden. Seine Aktivität ist zudem für Differenzierungs- und Überlebensentscheidungen in epithelialen und neuronalen Linien relevant, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung isoformspezifischer transkriptioneller Kontrolle macht.
ΔN p73 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.