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ZPK CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404802-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes MAP3K12 kodiert ZPK (auch als DLK bekannt), eine MAP-Kinase-Kinase-Kinase, die stromaufwärts der JNK- und p38-MAPK-Kaskaden wirkt und stressresponsive Transkriptionsprogramme reguliert. ZPK integriert Signale aus axonaler Schädigung, entzündlichen Reizen und Störungen des Zytoskeletts, um neuronale Differenzierung, Überleben und Degeneration zu beeinflussen, und spielt dabei besonders im Nervensystem eine wichtige Rolle. Durch Phosphorylierung nachgeschalteter MAP2Ks trägt MAP3K12 zur Kontrolle von Apoptose, Neuritenauswuchs und synaptischem Remodeling bei. Eine Fehlregulation der ZPK-Signalgebung wurde mit Neurodegeneration und der Biologie neuropathischer Schmerzen in Verbindung gebracht, was MAP3K12 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse kinasegetriebener Stresssignalwege in menschlichen Zellmodellen macht.
ZPK Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP3K12-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ZPK Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP3K12-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP3K12-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ZPK-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP3K12-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ZPK-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ZPK-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP3K12-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.