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ZIP9 Double Nickase Plasmid (m) | sc-435885-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZIP9 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-435885-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Slc39a9 kodiert ZIP9 (SLC39A9), ein Mitglied der ZIP‑Familie von Metallionentransportern, das zur zellulären Zinkhomöostase beiträgt, indem es den Zinkinflux und die Verteilung auf zelluläre Kompartimente reguliert. Indem ZIP9 die intrazelluläre Verfügbarkeit von Zn²⁺ prägt, beeinflusst es zinkabhängige Enzyme und Transkriptionsprogramme und verknüpft so die Metallbalance mit Prozessen wie Membrantransport, Signalübertragung und Stressantworten. Eine fehlregulierte Zinktransportfunktion wird allgemein mit veränderter Immunfunktion, metabolischer Kontrolle und proliferativer Signalgebung in Verbindung gebracht, wodurch Slc39a9 ein nützliches Ziel für mechanistische Untersuchungen metallabhängiger Signalwege ist. In Mausmodellen ermöglicht die Perturbation von ZIP9 die Analyse zinkresponsiver Netzwerke und ihrer nachgeschalteten Phänotypen in relevanten Zelltypen und Geweben.
ZIP9 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc39a9-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc39a9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc39a9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc39a9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.