Date published: 2026-8-28

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ZFHX4 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-408957-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ZFHX4 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ZFHX4 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ZFHX4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom ZFHX4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ZFHX4-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ZFHX4 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-408957-ACT
    20 µg
    $397.00

    ZFHX4 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-408957-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    ZFHX4 (Zinkfinger-Homeobox 4) kodiert einen großen nukleären Transkriptionsfaktor mit mehreren Zinkfinger- und Homeobox-DNA-Bindedomänen, der Genexpressionsprogramme moduliert, welche Zellidentität und Differenzierung steuern. Es ist an Netzwerken der Transkriptionsregulation beteiligt, die mit neuroentwicklungsbezogenen und epithelialen Linienprozessen verknüpft sind, und beeinflusst dabei den Chromatinzustand sowie nachgeschaltete Signalausgaben. Eine fehlregulierte ZFHX4-Expression oder Mutationen wurden in mehreren Kontexten mit veränderten Differenzierungsverläufen und Tumorbiologie in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als molekularen Knotenpunkt für die Untersuchung onkogener transkriptioneller Umprogrammierung unterstützt. Die funktionelle Analyse von ZFHX4 trägt dazu bei zu klären, wie Transkriptionsfaktoren Entwicklungssignale mit Zellzykluskontrolle und stressadaptiven Signalwegen integrieren.

    ZFHX4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ZFHX4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ZFHX4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ZFHX4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ZFHX4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ZFHX4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ZFHX4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ZFHX4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ZFHX4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ZFHX4-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.