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Wip1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400980-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Wip1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400980-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PPM1D kodiert Wip1 (PPM1D), eine Mg2+/Mn2+-abhängige Ser/Thr-Proteinphosphatase, die als Rückkopplungsregulator der DNA-Schadenssignalgebung wirkt. Wip1 dämpft Stressantwort-Signalwege, indem es zentrale Mediatoren dephosphoryliert, darunter p53, Komponenten des ATM/ATR-Signalwegs und Knotenpunkte der MAPK-Signalgebung, und moduliert so die Erholung von Zellzyklus-Checkpoints und die Apoptose. Über diese Aktivitäten beeinflusst PPM1D die Genomstabilität, die Toleranz gegenüber Replikationsstress und die Ausgänge inflammatorischer Signalwege. Eine veränderte PPM1D/Wip1-Aktivität wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten mit einer dysregulierten DNA-Reparatur und Checkpoint-Kontrolle in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als mechanistisches Ziel in der Forschung zur Genomintegrität unterstützt.
Wip1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PPM1D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PPM1D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PPM1D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PPM1D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.