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Vimentin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400035-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Vimentin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400035-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VIM kodiert Vimentin, ein Intermediärfilamentprotein vom Typ III, das in mesenchymalen Zellen für mechanische Stabilität sorgt und das zytoskelettale Netzwerk organisiert. Vimentin koordiniert Zellform, Adhäsion und Migration durch Wechselwirkungen mit Aktin und Mikrotubuli und ist an Prozessen wie der epithelial-mesenchymalen Transition (EMT), der Wundheilung und Stressantworten beteiligt. Seine Expression und Phosphorylierung werden durch Signalwege wie TGF-β, MAPK und Rho/ROCK reguliert, wodurch der Umbau von Vimentinfilamenten mit dynamischen Veränderungen der Zellmotilität verknüpft wird. Fehlregulierte Vimentinmengen und eine veränderte Organisation sind häufig mit invasiven Phänotypen bei Krebs sowie mit fibroproliferativen und entzündlichen Erkrankungen assoziiert, was Vimentin zu einem wichtigen Marker und mechanistischen Knotenpunkt in der Zytoskelett- und EMT-Forschung macht.
Vimentin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VIM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VIM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VIM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VIM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.