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VAMP-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423650-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VAMP-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423650-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Vamp2 kodiert das vesikelassoziierte Membranprotein 2 (VAMP‑2; Synaptobrevin‑2), ein zentrales v‑SNARE, das mit t‑SNAREs wie SNAP25 und Syntaxinen zusammenwirkt, um bei der regulierten Exozytose die Membranfusion anzutreiben. In Neuronen und neuroendokrinen Zellen der Maus ist VAMP‑2 für das Andocken synaptischer Vesikel und die Neurotransmitterfreisetzung essenziell; zudem trägt es zu Schritten des Vesikeltransports bei, die mit dem Recycling von Endosomen zur Plasmamembran verknüpft sind. Über Zyklen des Auf- und Abbaus des SNARE‑Komplexes, koordiniert durch NSF/α‑SNAP, hilft VAMP‑2, den präsynaptischen Vesikelumsatz und die reizgekoppelte Sekretion aufrechtzuerhalten. Veränderte SNARE‑Funktion und die Dynamik der Vesikelfusion werden umfassend im Kontext neuroentwicklungs- und neurodegenerationsbezogener Mechanismen sowie metabolischer Phänotypen untersucht, die sekretionsabhängige Signalwege betreffen.
VAMP-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Vamp2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Vamp2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Vamp2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Vamp2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.