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Type I 5-phosphatase Double Nickase Plasmid (h) | sc-410836-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Type I 5-phosphatase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410836-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
INPP5A kodiert die Typ‑I‑Inositolpolyphosphat‑5‑Phosphatase, ein zytosolisches Enzym, das die 5‑Phosphatgruppe von Inositol‑1,4,5‑trisphosphat (IP3) und verwandten Inositolphosphaten hydrolysiert, um die Second‑Messenger‑Signalübertragung zu beenden. Indem INPP5A die IP3‑abhängige Mobilisierung von Calcium aus dem endoplasmatischen Retikulum begrenzt, moduliert es Ca2+-regulierte Prozesse wie Sekretion, Erregbarkeit und aktivitätsabhängige transkriptionelle Antworten. Dieser Umsatz von Phosphoinositiden/Inositolphosphaten überschneidet sich mit PI3K‑gekoppelter Signalgebung und einer umfassenderen homöostatischen Kontrolle zellulärer Stressantworten. Eine veränderte Expression oder Funktion von INPP5A wird mit einer Fehlregulation der Calcium‑Signalübertragung in Verbindung gebracht und im Kontext der Neurobiologie sowie der krebsassoziierten Umprogrammierung von Signalwegen untersucht.
Type I 5-phosphatase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des INPP5A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von INPP5A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die INPP5A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit INPP5A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.