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TRPC6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401205-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRPC6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401205-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRPC6 kodiert einen nichtselektiven, calciumpermeablen TRP-Kanal, der nachgeschaltet der Gq/PLC-Signalübertragung und durch Diacylglycerol aktiviert wird und so Rezeptorstimulation mit Membrandepolarisation und der intrazellulären Ca2+-Dynamik verknüpft. Der durch TRPC6 vermittelte Ca2+-Einstrom reguliert Zytoskelett-Umbau, Kontraktilität und Transkriptionsprogramme über Signalwege, zu denen Calcineurin–NFAT und andere calciumsensitive Effektoren gehören, mit besonders wichtigen Funktionen in Podozyten und glatten Gefäßmuskelzellen. Eine fehlregulierte TRPC6-Aktivität und veränderte Kanalexpression stehen mit proteinurischen Nierenerkrankungen in Zusammenhang, einschließlich familiärer und sporadischer fokal-segmentaler Glomerulosklerose, und wurden zudem in Kontexten wie Nierenfibrose und vaskulärem Remodeling untersucht.
TRPC6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRPC6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRPC6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRPC6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRPC6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.