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TRB-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405781-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane TRIB1-Gen kodiert Tribbles-Pseudokinase 1 (TRB-1), ein katalytisch inaktives, kinaseähnliches Scaffold-Protein, das Signalausgänge moduliert, indem es E3-Ubiquitin-Ligasen rekrutiert und die Protein-Stabilität beeinflusst. TRB-1 ist an der Regulation der MAPK/ERK-Signalübertragung, an Transkriptionsprogrammen zur Kontrolle der myeloischen Differenzierung sowie an zellulären Stressantworten beteiligt – unter anderem über Interaktionen, die die Ubiquitinierung und den Turnover zentraler Komponenten dieser Signalwege steuern. Eine veränderte TRIB1-Expression wurde mit entgleistem Lipid- und Glukosestoffwechsel, inflammatorischer Signalgebung und der Festlegung hämatopoetischer Linien in Verbindung gebracht und damit mit Phänotypen, die für metabolische und kardiovaskuläre Merkmale sowie die Biologie myeloischer Malignome relevant sind. Diese Funktionen machen TRB-1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um das Zusammenspiel zwischen Wachstumsfaktor-Signalgebung, Proteostase und transkriptioneller Kontrolle in humanen Zellen zu untersuchen.
TRB-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRIB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRIB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRIB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRIB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.