
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TRAF6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400117-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRAF6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400117-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes TRAF6 kodiert eine E3-Ubiquitin-Ligase und ein Adapterprotein, das Signale der TNF-Rezeptor-Superfamilie sowie der Toll/IL‑1‑Rezeptoren mit der nachgeschalteten Aktivierung der NF‑κB‑ und MAPK-Signalwege koppelt. Über K63-verknüpfte Polyubiquitinierung von Zielproteinen wie TAK1 und Komponenten des IKK-Komplexes trägt TRAF6 zur Koordination inflammatorischer Transkriptionsprogramme, angeborener Immunantworten und von Stresssignalwegen bei. TRAF6 trägt zudem über die RANK–RANKL-Signalgebung zur Osteoklastendifferenzierung bei und verbindet damit Knochenumbau mit der Immun‑Skelett‑Interaktion. Eine fehlregulierte TRAF6-Signalgebung wurde mit chronischen Entzündungen, autoimmunen Phänotypen und einer onkogenen Umprogrammierung von Signalwegen in mehreren Tumorkontexten in Verbindung gebracht.
TRAF6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRAF6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRAF6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRAF6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRAF6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.