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TRABID CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402852-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **ZRANB1** kodiert **TRABID**, eine Deubiquitinase der OTU-Familie, die bevorzugt K29- und K33-verknüpfte Polyubiquitin-Ketten spaltet, um ubiquitinabhängige Signalwege umzubauen. TRABID wird mit der Regulation von Wnt/β‑Catenin-abhängigen Transkriptionsprogrammen sowie der NF‑κB-assoziierten inflammatorischen Signalübertragung in Verbindung gebracht, indem es ubiquitinierte Komponenten dieser Signalwege moduliert und dadurch Genexpression und zelluläre Homöostase beeinflusst. Durch das Editieren der Ubiquitin-Kettentopologie trägt TRABID zur Kontrolle von Proteinstabilität und Signalweiterleitung in Kontexten wie Proliferation, Differenzierung und Stressantworten bei. Eine Fehlregulation dieser Signalwege verknüpft TRABID-bezogene Mechanismen mit der Krebsbiologie, Störungen der Immun-Signalgebung und weiteren krankheitsrelevanten zellulären Phänotypen, die in Modellsystemen untersucht werden können.
TRABID Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ZRANB1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TRABID Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ZRANB1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ZRANB1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TRABID-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ZRANB1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TRABID-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TRABID-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ZRANB1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.