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Thrombin R Double Nickase Plasmid (m) | sc-420264-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **F2r** kodiert den Thrombinrezeptor (PAR1), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der durch proteolytische Spaltung aktiviert wird und anschließend Signalwege über **Gq**, **Gi** und **G12/13** initiiert. Die Aktivierung von PAR1 fördert die Phospholipase‑C‑Aktivierung und Kalziummobilisierung, ein **RhoA/ROCK**‑abhängiges zytoskelettales Remodelling sowie die **MAPK/ERK**‑Signalübertragung und verknüpft damit die Gerinnung mit vaskulären und entzündlichen Reaktionen. In Endothelzellen, Thrombozyten und Leukozyten beeinflusst F2r die Barrierefunktion, die Thrombozytenaktivierung, die Zytokinproduktion und die Zellmigration. Eine fehlregulierte Thrombin‑PAR1‑Signalgebung wird in experimentellen Modellen mit Thrombose, Gefäßschädigung, Atherosklerose, Fibrose und Neuroinflammation in Verbindung gebracht, wodurch F2r ein relevantes Ziel für mechanistische Untersuchungen der hämostaseassoziierten Signalübertragung darstellt.
Thrombin R Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F2r-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F2r abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F2r-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F2r-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.