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TAL2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423262-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TAL2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423262-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Tal2** kodiert TAL2, einen Transkriptionsfaktor der basischen Helix-Loop-Helix-(bHLH)-Familie, der in genregulatorischen Programmen wirkt, indem er mit anderen bHLH-Proteinen dimerisiert und an E-Box-haltige Elemente bindet, um die Linienfestlegung und zelluläre Differenzierung zu beeinflussen. Die TAL2-Aktivität ist mit transkriptionellen Kontrollnetzwerken verknüpft, die hämatopoetische und neuronale Entwicklungsprozesse prägen, bei denen eine präzise Regulation der Zielgenexpression für eine normale Reifung erforderlich ist. Eine fehlregulierte Transkriptionsschaltkreise der TAL-Familie wurden in Modellen hämatologischer Malignome mit aberranter Proliferation und veränderten Differenzierungszuständen in Verbindung gebracht, wodurch **Tal2** ein nützlicher Locus ist, um Abhängigkeiten von onkogenen Transkriptionsfaktoren zu untersuchen. Die Untersuchung von **Tal2** in Maus-Systemen unterstützt die mechanistische Analyse bHLH-getriebener Transkriptionswege, von Effekten des Chromatinkontexts und nachgeschalteter Genexpressionsprogramme.
TAL2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tal2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tal2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tal2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tal2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.