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SR-2A Double Nickase Plasmid (h) | sc-401532-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-2A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401532-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR2A kodiert den Serotoninrezeptor 2A (SR‑2A), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend an Gq/11 koppelt, um die Phospholipase C zu aktivieren, das intrazelluläre Ca²⁺‑Signal zu erhöhen und PKC‑abhängige Phosphorylierungskaskaden zu stimulieren. Die SR‑2A‑Signalübertragung ist mit MAPK/ERK‑Signalwegen verknüpft und moduliert Genexpressionsprogramme, die die neuronale Erregbarkeit, synaptische Plastizität und die Aktivität kortikaler Schaltkreise beeinflussen. In menschlichen Geweben werden die Expression von HTR2A und die Rezeptorsignalgebung häufig im Kontext der Neurotransmission und der Regulation neuromodulatorischer Netzwerke untersucht. Veränderte Aktivität des SR‑2A‑Signalwegs und regulatorische Variation in HTR2A wurden in der Forschungsliteratur mit neuropsychiatrischen Phänotypen und Variabilität im Therapieansprechen in Zusammenhang gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien der serotonergen Signalübertragung unterstreicht.
SR-2A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.