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SOCS-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400455-ACT | 20 µg | $397.00 |
SOCS3 kodiert den „Suppressor of Cytokine Signaling 3“ (SOCS-3), einen durch Zytokine induzierbaren negativen Rückkopplungsregulator, der die JAK/STAT-Signalübertragung nachgeschaltet von Rezeptoren für Zytokine der IL-6-Familie, Leptin und Interferone begrenzt. SOCS-3 bindet über seine SH2-Domäne an phosphorylierte Rezeptoren und JAK-Kinasen und fördert über seine SOCS-Box den ubiquitinvermittelten Abbau, wodurch Signalstärke und -dauer geprägt werden. Über diese Kontrolle entzündlicher und metabolischer Transkriptionsprogramme beeinflusst SOCS-3 die Aktivierung von Immunzellen, Akutphasenreaktionen und die Insulinsensitivität. Eine fehlregulierte SOCS3-Expression wird mit chronischen Entzündungen und Immundysfunktionen in Verbindung gebracht und wird häufig in Kontexten wie onkogenem STAT-Signaling, Mechanismen metabolischer Erkrankungen und pathogengetriebenen Zytokinantworten untersucht.
SOCS-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOCS3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SOCS-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOCS3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOCS3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SOCS-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOCS3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SOCS-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SOCS-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOCS3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.