



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
SLK Double Nickase Plasmid (h) | sc-406490-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SLK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406490-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die humane SLK (STE20-like Serin/Threonin-Kinase) ist eine zytoplasmatische Kinase, die an der Umgestaltung des Zytoskeletts, der Zellpolarität sowie der Regulation mikrotubuli- und aktinassoziierter Dynamiken beteiligt ist. Sie wirkt in Signalnetzwerken mit, die Zellmigration, Adhäsion und stressresponsive Signalwege koordinieren, und wurde in der Literatur mit der kontextabhängigen Modulation apoptotischer und proliferativer Programme in Verbindung gebracht. Die SLK-Aktivität überschneidet sich mit Kinase-Kaskaden, die den mitotischen Verlauf und die Gewebemorphogenese beeinflussen, was sie für Studien zur epithelialen Integrität und zu invasiven Phänotypen relevant macht. Eine Fehlregulation der SLK-Expression oder -Signalübertragung wurde mit onkogenen Prozessen, metastaseassoziierten Eigenschaften sowie veränderter neuronaler und entwicklungsbiologischer Funktion in Zusammenhang gebracht, was ihre Eignung als Ziel für mechanistische Untersuchungen unterstreicht.
SLK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.