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Ska1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415109-NIC | 20 µg | $410.00 |
SKA1 kodiert die Spindel- und Kinetochor-assoziierte Komponente 1 (Ska1), eine zentrale Untereinheit des SKA-Komplexes, der während der Mitose endständige Kinetochor‑Mikrotubuli-Anheftungen mit depolymerisierenden Spindelmikrotubuli koppelt. Ska1 unterstützt eine stabile Chromosomenausrichtung, das Abschalten des Spindelkontrollpunkts (Spindle Assembly Checkpoint) und den rechtzeitigen Eintritt in die Anaphase und trägt so durch korrekte Chromosomentrennung zur Aufrechterhaltung der Genomintegrität bei. Eine Störung der SKA‑Komplex-Funktion kann chromosomale Instabilität und Aneuploidie fördern – Prozesse, die häufig im Zusammenhang mit proliferativen Erkrankungen und der Tumorzellentwicklung untersucht werden. Entsprechend wird SKA1 weithin als molekularer Ansatzpunkt genutzt, um Kinetochor-Dynamik, mitotische Checkpoint-Kontrolle und Zellzyklusprogression in menschlichen Zellen zu untersuchen.
Ska1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SKA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SKA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SKA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SKA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.