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SEC16A Double Nickase Plasmid (m) | sc-432718-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SEC16A Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432718-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Sec16a kodiert SEC16A, ein zentrales Gerüstprotein der ER-Austrittsstellen (endoplasmatisches Retikulum), das den Aufbau des COPII-Mantels organisiert und so den Transport vom ER zum Golgi-Apparat initiiert. Durch die koordinierte Rekrutierung und Dynamik von SEC23/SEC24 und SEC13/SEC31 reguliert SEC16A den Durchsatz des sekretorischen Weges sowie die Bildung von Transportträgern, die Membranverkehr, Organellenhomöostase und Proteostase unterstützen. Veränderte frühe sekretorische Transportvorgänge können den Lipidstoffwechsel, die Sekretion der extrazellulären Matrix und die Präsentation von Rezeptoren stören – Prozesse, die für Stressanpassung und Zellzustandswechsel relevant sind. SEC16A wird daher in Mausmodellen in Signalwegen untersucht, die die ER-Organisation mit Autophagie, der Signalgebung der Unfolded-Protein-Response (UPR) und einer transportabhängigen Regulation von Zellwachstum und Differenzierung verknüpfen.
SEC16A Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sec16a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sec16a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sec16a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sec16a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.