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Scn4b Double Nickase Plasmid (h) | sc-411001-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Scn4b Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411001-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SCN4B kodiert die Natriumkanal‑β4‑Untereinheit (Scn4b), ein unterstützendes Membranprotein, das mit den α‑Untereinheiten spannungsabhängiger Natriumkanäle assoziiert und so die Kanal-Gating-Eigenschaften, die Expression an der Zelloberfläche und die Erregbarkeit beeinflusst. Über die Modulation des Aktionspotenzial-Feuerns hinaus wird SCN4B mit der Regulation von Zelladhäsion und Signalübertragung in Verbindung gebracht – vermittelt durch Interaktionen an der Plasmamembran, die die Organisation des Zytoskeletts und die Zusammensetzung von Membran-Mikrodomänen beeinflussen können. Eine veränderte SCN4B-Expression oder Varianten werden im Kontext erregbarkeitsassoziierter Erkrankungen und gestörter elektrischer Signalgebung untersucht, einschließlich kardialer und neuromuskulärer Phänotypen. In der Krebsbiologie wurde SCN4B zudem als Modulator von Migrations- und Invasionsprogrammen erforscht und ist damit relevant für Signalwege, die die epithelial–mesenchymale Transition und metastatisches Verhalten steuern.
Scn4b Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SCN4B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SCN4B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SCN4B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SCN4B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.