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SAP 155 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402925-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SAP 155 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402925-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SF3B1 kodiert SAP155, eine essenzielle Kernkomponente des SF3b-Subkomplexes innerhalb des U2-snRNP, der während des Prä-mRNA-Spleißens dabei hilft, den Branchpoint und die 3′-Spleißstelle zu definieren. Über seine Rolle in der Assemblierung des Spleißosoms und bei der Auswahl von Spleißstellen beeinflusst SAP155 die Vielfalt von Transkriptisoformen und verknüpft die RNA-Prozessierung mit Zellzykluskontrolle, DNA-Schadensantworten und Proteostase. Eine Fehlregulation des SF3B1-abhängigen Spleißens wurde mit weitverbreiteter aberranter Exonnutzung und veränderten Genexpressionsprogrammen in zahlreichen Krebserkrankungen und hämatologischen Malignomen sowie in weiteren Störungen in Verbindung gebracht, bei denen die Genauigkeit des Spleißosoms beeinträchtigt ist. Daher wird SF3B1/SAP155 häufig untersucht, um Störungen von Spleißfaktoren mit nachgelagerten Veränderungen in Signalwegen und RNA-seq-basierten Spleißsignaturen zu verknüpfen.
SAP 155 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SF3B1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SF3B1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SF3B1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SF3B1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.