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RORγ CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400912-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
RORγ CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400912-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
RORC kodiert den nukleären Rezeptor RORγ, einen ligandenregulierten Transkriptionsfaktor, der Genprogramme koordiniert, die an der Immun-Differenzierung und an Gewebeentzündungen beteiligt sind. In humanen T‑Zellen ist die Aktivität der Isoform RORγt zentral für die Festlegung der Th17‑Linie und für die Regulation von Zytokinnetzwerken wie IL‑17A/F sowie IL‑23‑responsiven Signalwegen; damit ist sie mit der Wirtsabwehr und der Biologie mukosaler Barrieren verknüpft. RORγ integriert außerdem metabolische und zirkadiane transkriptionelle Signale über nukleäre Rezeptor-Signalgebung und Chromatin‑Remodelling. Eine fehlregulierte RORC‑Expression oder -Signalgebung wird mit Mechanismen entzündlicher und autoimmuner Erkrankungen sowie mit veränderten Tumor‑Immun‑Interaktionen in Verbindung gebracht, was RORC zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen in Modellen der Immunologie und Krebsbiologie macht.
RORγ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RORC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RORγ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RORC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RORC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RORγ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RORC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RORγ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RORγ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RORC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.