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Romo1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417144-NIC | 20 µg | $410.00 |
ROMO1 kodiert den Modulator reaktiver Sauerstoffspezies 1 (Romo1), ein kleines Protein der mitochondrialen Membran, das die basale und stressinduzierte ROS‑Bildung reguliert und zur Koordination der Redoxhomöostase beiträgt. Über seinen Einfluss auf die mitochondriale Dynamik, die Effizienz der oxidativen Phosphorylierung und redoxsensitive Signalwege kann Romo1 Prozesse beeinflussen, die mit Zellzyklusprogression, Apoptose und Entzündungsreaktionen verknüpft sind. Eine fehlregulierte ROMO1‑Expression oder ‑Aktivität wurde mit Phänotypen oxidativen Stresses in Verbindung gebracht und in mehreren Krankheitskontexten beschrieben, in denen mitochondriale Dysfunktion und veränderte ROS‑Signalgebung zur Pathologie beitragen, darunter die Krebsbiologie sowie Forschungsfelder zu kardiometabolischen und neurodegenerativen Erkrankungen.
Romo1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ROMO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ROMO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ROMO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ROMO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.