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RNF31 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412436-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNF31 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412436-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF31 kodiert eine E3-Ubiquitin-Ligase, die als katalytischer Kern des Linear Ubiquitin Chain Assembly Complex (LUBAC) fungiert und Met1-verknüpfte Ubiquitin-Ketten erzeugt, die die Signaltransduktion modulieren. Durch die Regulation von NF-κB- und angeborenen Immun-Signalwegen trägt RNF31 zur Kontrolle der Expression inflammatorischer Gene, zur Apoptoseresistenz und zu zellulären Stressantworten bei. Seine Aktivität beeinflusst den ubiquitinabhängigen Umbau von Signalkomplexen stromabwärts von Rezeptoren wie TNFR und Mustererkennungsrezeptoren. Eine dysregulierte RNF31/LUBAC-Funktion wurde mit veränderter Immunhomöostase und onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht und macht RNF31 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien zur ubiquitinierungsgetriebenen Steuerung von Signalwegen.
RNF31 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF31-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF31 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF31-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF31-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.