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RICK Double Nickase Plasmid (h) | sc-400731-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RICK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400731-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RIPK2 kodiert die Rezeptor-interagierende Serin/Threonin-Proteinkinase 2 (RICK), eine zytosolische Kinase, die als zentraler Adapter nachgeschaltet der Mustererkennungsrezeptoren NOD1 und NOD2 fungiert. Nach dem Erkennen bakterieller Peptidoglykanfragmente fördert RICK die polyubiquitinierungsabhängige Assemblierung von Signalkomplexen, die NF-κB- und MAPK-Signalwege aktivieren und dadurch die Expression entzündungsrelevanter Gene sowie angeborene Immunantworten antreiben. RICK ist zudem in Ubiquitin-Signalnetzwerke eingebunden und kann kontextabhängig zelluläre Stressantworten und Signalwege des programmierten Zelltods beeinflussen. Eine dysregulierte RIPK2-Signalgebung wird mit der Biologie entzündlicher und immunvermittelter Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Signalwege, die an intestinalen Entzündungen und anderen chronisch-entzündlichen Zuständen beteiligt sind.
RICK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RIPK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RIPK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RIPK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RIPK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.