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RGS17 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425225-NIC | 20 µg | $410.00 |
Rgs17 kodiert den Regulator der G‑Protein-Signalübertragung 17 (RGS17), eine GAP, die die GTP-Hydrolyse an aktivierten Gα‑Untereinheiten beschleunigt und dadurch die GPCR-Signalübertragung beendet. In Maus-Zellen moduliert RGS17 die Dynamik von Second Messengern, darunter cAMP/PKA- sowie calciumabhängige Signalwege, und prägt damit nachgeschaltete transkriptionelle und metabolische Antworten. Durch die Feinabstimmung von Stärke und Dauer von GPCR-Signalwegen kann es neuronale Signalübertragung, sekretorische Prozesse und umfassendere Netzwerke der Signalintegration beeinflussen. Eine fehlregulierte RGS17-Aktivität wurde in der Literatur mit veränderten Kontexten von Proliferations- und Überlebenssignalen in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt macht, um GPCR-getriebene Phänotypen in krankheitsrelevanten Modellen zu untersuchen.
RGS17 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Rgs17-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Rgs17 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Rgs17-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Rgs17-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.