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Raptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400960-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Raptor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400960-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RPTOR kodiert Raptor, eine zentrale Gerüstuntereinheit des mTOR-Komplexes 1 (mTORC1), die Substrate rekrutiert und Nährstoff-, Wachstumsfaktor- und Energiesignale koordiniert, um Proteinsynthese, Autophagie, Ribosomenbiogenese und den Lipidstoffwechsel zu regulieren. Durch die Phosphorylierung nachgeschalteter Effektoren wie S6K und 4E-BP1 prägt die raptorabhängige mTORC1-Aktivität Programme für Zellwachstum und Proliferation und verknüpft lysosomale Signalgebung mit anaboler Kontrolle. Eine Fehlregulation der mTORC1/Raptor-Signalgebung wurde mit Krebs, Stoffwechselstörungen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, wobei eine veränderte Translationskontrolle und Autophagie zu krankheitsassoziierten zellulären Zuständen beitragen. Als zentraler Knotenpunkt der PI3K–AKT–mTOR-Achse und von Aminosäure-Sensing-Signalwegen wird Raptor breit in Studien zu Stressantworten, mitochondrialer und lysosomaler Homöostase sowie Signalkreuzungen untersucht.
Raptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RPTOR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RPTOR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RPTOR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RPTOR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.