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RAPGEF6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403816-ACT | 20 µg | $397.00 |
RAPGEF6 (auch als PDZ-GEF2 bekannt) codiert einen Rap-spezifischen Guanin-Nukleotid-Austauschfaktor, der die GTPasen RAP1 und RAP2 aktiviert, um Integrin-„Inside-out“-Signale, den Umbau des Zytoskeletts und die Dynamik von Zell-Zell-Kontakten zu koordinieren. Durch die Regulation Rap-abhängiger Signalwege trägt RAPGEF6 zur Kontrolle von Zelladhäsion, Migration und Polarität in unterschiedlichen Geweben bei. Seine Aktivität ist in Signalnetzwerke eingebunden, die nachgeschaltet an Rezeptoren MAPK- und Small-GTPase-Schaltkreise beeinflussen und so Trafficking sowie membrannahe Signalübertragung mitgestalten. Fehlregulierte Rap-Signalgebung und Adhäsionsprogramme im Zusammenhang mit RAPGEF6 sind relevant für Untersuchungen zu invasivem Zellverhalten, Immunzell-Trafficking und weiteren krankheitsassoziierten Veränderungen der Gewebeorganisation.
RAPGEF6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RAPGEF6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RAPGEF6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RAPGEF6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RAPGEF6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RAPGEF6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RAPGEF6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RAPGEF6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RAPGEF6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RAPGEF6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.