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Rag A CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-411501 | 20 µg | $397.00 |
RRAGA kodiert Rag A, eine Ras-verwandte kleine GTPase, die Heterodimere mit RagC/D bildet, um die intrazelluläre Verfügbarkeit von Aminosäuren mit der Aktivierung von mTORC1 an der lysosomalen Oberfläche zu koppeln. Durch den regulierten Wechsel zwischen GDP- und GTP-gebundenen Zuständen sowie die Interaktion mit dem Ragulator-Komplex und GATOR-Regulatoren steuert Rag A die Phosphorylierung von mTORC1-Substraten und koordiniert damit Proteinsynthese, die Unterdrückung der Autophagie und metabolische Umprogrammierung. Dysregulierte Rag-GTPase-Signalgebung und abnorme mTORC1-Aktivität sind in der Krebsbiologie sowie in metabolischen und neuroentwicklungsbezogenen Krankheitskontexten beteiligt, wodurch RRAGA einen nützlichen Knotenpunkt zur Untersuchung der Nährstoffsensorik darstellt. Die genetische Perturbation von RRAGA ermöglicht mechanistische Studien zur lysosomenabhängigen Signalübertragung sowie zu nachgeschalteten Translations- und Autophagiewegen.
Das Rag A CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des RRAGA-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des RRAGA-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von RRAGA nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die Rag A-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von RRAGA-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der Rag A-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.