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QIP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405442-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
QIP1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-405442-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
KPNA4 kodiert Karyopherin‑Untereinheit Alpha 4, auch als QIP1 bezeichnet, einen Adapter für den nukleären Import, der klassische nukleäre Lokalisationssignale bindet und mit Importin Beta zusammenarbeitet, um Frachtproteine durch den Kernporenkomplex zu transportieren. Durch die Regulierung des nukleozytoplasmatischen Transports beeinflusst KPNA4 Transkriptionsprogramme, die Kontrolle des Zellzyklus, Stressantworten und Signalwege, die vom rechtzeitigen Eintritt von Transkriptionsfaktoren und regulatorischen Enzymen in den Zellkern abhängen. Eine veränderte Aktivität der Importin‑α‑Familie wurde mit dysregulierter Genexpression und aberranter Wachstumssignalgebung in Verbindung gebracht, was KPNA4/QIP1 für Studien zur onkogenen Signalgebung, zu Virus‑Wirt‑Interaktionen und zur Neurobiologie relevant macht, in denen die Kapazität des nukleären Transports geschwindigkeitsbestimmend sein kann. Die Kartierung KPNA4‑abhängiger Frachtproteine und Transportdynamiken ist daher nützlich, um die Vernetzung von Signalwegen sowie kontextspezifische Anforderungen an den nukleären Import in menschlichen Zellen zu untersuchen.
QIP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KPNA4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
QIP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KPNA4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KPNA4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen QIP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KPNA4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von QIP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des QIP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KPNA4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.