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PTH CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401280-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes PTH kodiert das Parathormon, ein endokrines Peptid, das die Calcium- und Phosphathomöostase aufrechterhält, indem es auf Knochen und Niere wirkt und mit dem Vitamin‑D‑Stoffwechsel koordiniert. Die PTH-Signalübertragung nutzt PTH1R-abhängige cAMP/PKA- und PLC-Signalwege, um die Kopplung von Osteoblasten und Osteoklasten, die tubuläre Rückresorption in der Niere sowie den Phosphathaushalt zu modulieren und so die systemische Mineralbalance mit dem Skelettremodelling zu verknüpfen. Eine fehlregulierte PTH-Expression oder -Sekretion ist mit Störungen des Mineralstoffwechsels und des Knochenumbaus assoziiert, darunter Phänotypen im Zusammenhang mit Hyperparathyreoidismus und Hypoparathyreoidismus, was PTH zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung der endokrinen Kontrolle der muskuloskelettalen Physiologie macht.
PTH Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTH-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PTH Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTH-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTH-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PTH-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTH-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PTH-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PTH-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTH-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.