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PTCD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408214-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PTCD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408214-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTCD1 kodiert ein mitochondriales Pentatricopeptid-Repeat-(PPR)-Protein, das an Organell-RNAs bindet und die posttranskriptionelle Regulation der mitochondrialen Genexpression unterstützt. Es ist an der Prozessierung und Stabilität mitochondrialer RNA beteiligt und beeinflusst dadurch die Funktion der Mitoribosomen sowie den Aufbau der Komplexe der oxidativen Phosphorylierung (OXPHOS), die für einen effizienten Elektronentransport und die ATP-Produktion erforderlich sind. Über diese Funktionen trägt PTCD1 zur mitochondrialen Proteostase und zum zellulären Energiestoffwechsel bei – Prozesse, die eng mit Stressantworten und der mitochondrialen Qualitätskontrolle verknüpft sind. Eine Fehlregulation des mitochondrialen RNA-Stoffwechsels und der OXPHOS ist für Studien zu Neurodegeneration, kardiometabolischen Störungen und der metabolischen Umprogrammierung von Krebszellen breit relevant.
PTCD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTCD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTCD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTCD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTCD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.