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Progesterone Receptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400198-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Progesterone Receptor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400198-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PGR kodiert den humanen Progesteronrezeptor, einen ligandenaktivierten nukleären Transkriptionsfaktor, der Genprogramme steuert, welche die Entwicklung reproduktiver Gewebe, die Dezidualisierung sowie die endokrin reagierende Proliferation und Differenzierung von Zellen kontrollieren. Nach Bindung von Progesteron bindet PGR an Hormon-Response-Elemente und rekrutiert Koregulatoren, um Chromatinstruktur und Transkription zu modulieren; zugleich ist er in MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege eingebunden und steht in Wechselwirkung („Crosstalk“) mit der Östrogenrezeptor-Signalisierung, wodurch Zellzyklus- und Entzündungsantworten geprägt werden. Eine veränderte PGR-Expression, ein verschobenes Isoformenverhältnis oder ein veränderter Signalausgang wird mit hormonabhängiger Biologie in Zusammenhang gebracht und häufig in Kontexten wie Brust- und Endometriumkarzinom, Endometriose, Uterusmyomen und Infertilität untersucht. Diese Eigenschaften machen PGR zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung transkriptioneller Netzwerke von Steroidrezeptoren und der endokrinen Regulation in humanen Zellmodellen.
Progesterone Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PGR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PGR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PGR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PGR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.