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PRL-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402331-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRL-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402331-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTP4A3 kodiert die humane Phosphatase PRL-3 (PTP4A3), eine prenylierte Protein-Tyrosin-Phosphatase, die Signalnetzwerke reguliert, welche Zellmigration, Adhäsion und den Umbau des Zytoskeletts steuern. PRL-3 beeinflusst phosphorylierungsabhängige Signalwege, die mit dem Turnover fokaler Adhäsionen und der Signalübertragung kleiner GTPasen verknüpft sind, und unterstützt so Veränderungen der Zellpolarität und invasives Verhalten. Eine fehlregulierte PTP4A3-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten mit veränderten proliferativen und migratorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig als Modulator der metastatischen Progression untersucht. Als Forschungsziel stellt PRL-3 einen gut zugänglichen Knotenpunkt dar, um phosphatasegetriebenes Rewiring der Kinase-Signalgebung und Reaktionen auf das Mikromilieu zu analysieren.
PRL-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTP4A3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTP4A3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTP4A3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTP4A3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.