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PRDM9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412740-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRDM9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412740-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRDM9 kodiert eine meiosespezifische Histon-Lysin-Methyltransferase und einen DNA-bindenden Faktor, der die Positionen von Rekombinations-Hotspots festlegt, indem er Sequenzmotive erkennt und die Markierungen H3K4me3 und H3K36me3 deponiert. Über seine KRAB-, PR/SET- und Zinkfinger-Domänen koordiniert PRDM9 das Chromatin-Remodeling und die Rekrutierung der meiotischen Rekombinationsmaschinerie, um die programmierte Bildung von DNA-Doppelstrangbrüchen und die korrekte Paarung homologer Chromosomen zu initiieren. Variationen in den PRDM9-Zinkfinger-Arrays sind ein wesentlicher Determinant der Hotspot-Nutzung und der Crossover-Verteilung und verknüpfen die PRDM9-Funktion mit Genomstabilität und Reproduktionsbiologie. Eine fehlregulierte PRDM9-Aktivität oder ektope Expression wurde zudem im Kontext aberranter epigenetischer Musterbildung und genomischer Umlagerungen untersucht, was PRDM9 für Studien zu Mutationsprozessen und zur Integrität der Keimbahn relevant macht.
PRDM9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRDM9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRDM9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRDM9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRDM9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.