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PRDM10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412741-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRDM10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412741-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRDM10 (PR domain containing 10) ist ein nukleärer transkriptioneller Regulator aus der PR/SET-Domänenfamilie, der dabei hilft, Genexpressionsprogramme zu koordinieren, die mit Chromatinorganisation und der Aufrechterhaltung des Zellzustands verknüpft sind. Über Interaktionen mit DNA-bindenden Partnern und chromatinassoziierten Komplexen ist PRDM10 in der Lage, Transkriptionsnetzwerke zu beeinflussen, die Proliferation, Differenzierung und linienspezifische Regulationsschaltkreise steuern. Eine veränderte Aktivität der PRDM-Familie wurde mit einer dysregulierten epigenetischen Kontrolle in Krebs- und Entwicklungszusammenhängen in Verbindung gebracht, wodurch PRDM10 ein hilfreicher Knotenpunkt für die Untersuchung transkriptions- und chromatindependenter Mechanismen ist. Die Untersuchung der PRDM10-Funktion unterstützt Analysen auf Signalweg-Ebene zur Genregulation, epigenomischen Stabilität und kontextabhängigen transkriptionellen Outputs in menschlichen Zellen.
PRDM10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRDM10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRDM10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRDM10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRDM10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.