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PLA1A Double Nickase Plasmid (h) | sc-412191-NIC | 20 µg | $410.00 |
PLA1A (Phospholipase A1, Mitglied A) kodiert eine sezernierte Lysophospholipase, die Phosphatidylserin hydrolysiert und dabei Lysophosphatidylserin sowie freie Fettsäuren erzeugt, wodurch die Zusammensetzung bioaktiver Lipidmediatoren im extrazellulären Milieu geprägt wird. Über die Modulation der Lysophospholipid-Signalgebung kann PLA1A Membranumbauprozesse, den lipidmetabolischen Fluss und rezeptorabhängige Signalwege beeinflussen, die das Verhalten von Entzündungs- und Immunzellen regulieren. Eine veränderte PLA1A-Aktivität und nachgeschaltete Lysophospholipid-Profile wurden mit fehlregulierter Entzündung und kardiometabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für Studien zu Atherosklerose, metabolischem Syndrom und verwandten Aspekten der Gefäßbiologie unterstreicht. Als zirkulierendes Enzym ist PLA1A außerdem nützlich, um endokrinähnliche Lipidsignalgebung sowie systemische Biomarker in menschlichen Zell- und Gewebemodellen zu untersuchen.
PLA1A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLA1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLA1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLA1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLA1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.