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PISD CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404398-ACT | 20 µg | $397.00 |
Phosphatidylserin-Decarboxylase (PISD) ist ein Enzym der inneren Mitochondrienmembran, das Phosphatidylserin in Phosphatidylethanolamin umwandelt – ein wichtiges Phospholipid, das für Membrankrümmung, mitochondriale Dynamik und autophagiebezogenes Membran-Remodeling benötigt wird. Durch die Unterstützung der Phospholipid-Homöostase und der an die oxidative Phosphorylierung gekoppelten mitochondrialen Funktion trägt PISD zur zellulären Bioenergetik und Stressanpassung bei. Eine veränderte Verfügbarkeit von Phosphatidylethanolamin wird mit mitochondrialer Dysfunktion, beeinträchtigter Mitophagie sowie umfassenderen metabolischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch die Regulation von PISD für Studien zur Qualitätskontrolle von Organellen relevant ist. PISD wird daher häufig in Signalwegen untersucht, die Lipidstoffwechsel, Membrantransport und die Aufrechterhaltung der Mitochondrien verbinden.
PISD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PISD-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PISD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PISD-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PISD-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PISD-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PISD-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PISD-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PISD-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PISD-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.