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PINK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400739-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PINK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400739-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PINK1 (PTEN-induzierte Kinase 1) kodiert eine auf Mitochondrien gerichtete Serin/Threonin-Kinase, die als zentraler Sensor für mitochondriale Schäden und als Regulator der Qualitätskontrolle von Organellen fungiert. Beim Verlust des mitochondrialen Membranpotenzials akkumuliert PINK1 an der äußeren Mitochondrienmembran und fördert die PARKIN-abhängige Ubiquitinierung mitochondrialer Substrate, wodurch Mitophagie eingeleitet und die mitochondriale Dynamik umgestaltet wird. Über diesen Signalweg beeinflusst PINK1 Reaktionen auf oxidativen Stress, die bioenergetische Homöostase sowie entzündliche Signalwege, die mit mitochondrialer Dysfunktion verknüpft sind. Eine Störung der PINK1-Aktivität ist stark mit früh einsetzendem Morbus Parkinson assoziiert und wird in Modellen der Neurodegeneration und mitochondrialen Pathologie intensiv untersucht.
PINK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PINK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PINK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PINK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PINK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.