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PEPCK-C/PCK1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401295-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **PCK1** kodiert die zytosolische Phosphoenolpyruvat-Carboxykinase (PEPCK-C), ein geschwindigkeitsbestimmendes Enzym der Glukoneogenese, das die Umwandlung von Oxalacetat zu Phosphoenolpyruvat unter Verwendung von GTP katalysiert. PEPCK-C integriert die Glukoseproduktion in Leber und Niere mit dem zentralen Kohlenstoffstoffwechsel, indem es Intermediäte des Citratzyklus (TCA-Zyklus) mit glykolytischen und anaplerotischen Flüssen verknüpft. Seine Expression wird durch hormonelle und nutritive Signale über transkriptionelle Netzwerke streng reguliert, unter Beteiligung der cAMP/PKA-Signalgebung, glukokortikoidabhängiger Signalwege und einer insulinvermittelten Repression. Eine Fehlregulation der PCK1-Aktivität und ihrer transkriptionellen Kontrolle wird im Kontext metabolischer Erkrankungen umfassend untersucht, darunter Insulinresistenz, Fettleberbiologie und metabolisches Rewiring in Tumoren.
PEPCK-C/PCK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PCK1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PEPCK-C/PCK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PCK1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PCK1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PEPCK-C/PCK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PCK1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PEPCK-C/PCK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PEPCK-C/PCK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PCK1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.