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PEA3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401704-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PEA3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401704-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ETV4 kodiert den ETS-Familien-Transkriptionsfaktor PEA3, einen DNA-bindenden Regulator, der MAPK/ERK-vermittelte Signale integriert, um Genprogramme zu steuern, die an Zellproliferation, Differenzierung, epithelial-mesenchymaler Transition und Migration beteiligt sind. PEA3 moduliert die Transkription nachgeschaltet von Rezeptor-Tyrosinkinasen und wirkt mit AP-1 und weiteren Kofaktoren zusammen, um Zielgene zu regulieren, die mit Umgestaltung der extrazellulären Matrix und invasionsassoziierten Phänotypen verknüpft sind. Eine dysregulierte ETV4-Expression oder -Aktivität ist in zahlreichen Tumorkontexten häufig mit onkogenen Signalzuständen und verändertem metastatischem Verhalten assoziiert, was ETV4 zu einem relevanten Knotenpunkt für die Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle der Tumorprogression macht. Darüber hinaus ist ETV4 an Entwicklungs- und Linienfestlegungsprogrammen beteiligt, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zu Zellzustandsübergängen unterstützt.
PEA3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ETV4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ETV4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ETV4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ETV4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.