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Pdcd-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403008-NIC | 20 µg | $410.00 |
PDCD1 kodiert Pdcd-1 (PD-1), einen inhibitorischen Immun-Checkpoint-Rezeptor, der vor allem auf aktivierten T‑Zellen, B‑Zellen und myeloiden Subpopulationen exprimiert wird und durch Abschwächung der Antigenrezeptor-Signalübertragung zur Aufrechterhaltung der peripheren Toleranz beiträgt. Nach Bindung an PD‑L1 oder PD‑L2 rekrutiert Pdcd-1 Phosphatasen wie SHP2, die proximale Signalproteine dephosphorylieren; dadurch werden PI3K–AKT- und RAS–MAPK-Signalwege gehemmt und Zytokinproduktion, Proliferation sowie zytotoxische Aktivität reduziert. Die Regulation von PDCD1 beeinflusst T‑Zell-Erschöpfungsprogramme bei chronischer Antigenexposition und prägt die Tumormikroumgebung, indem sie Effektorfunktionen und Immunüberwachung moduliert. Eine fehlregulierte Pdcd-1-Signalgebung wird mit Immunflucht von Tumoren, persistierenden Virusinfektionen und Autoimmun-Phänotypen in Verbindung gebracht, die auf veränderte Toleranz-Checkpoints zurückzuführen sind.
Pdcd-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PDCD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PDCD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PDCD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PDCD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.