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p73 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416822-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p73 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416822-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TP73 kodiert p73, einen Transkriptionsfaktor der p53-Familie, der als Reaktion auf zellulären Stress und entwicklungsbedingte Signale Programme der Zellzykluskontrolle, Apoptose und Differenzierung reguliert. Über isoformspezifische Aktivitäten beeinflusst p73 die DNA-Schadenssignalgebung, die mitochondriale Apoptose und transkriptionelle Netzwerke, die die epitheliale Integrität und die neuronale Entwicklung steuern. Die Funktion von p73 überschneidet sich mit Signalwegen wie ATM/ATR-vermittelten Antworten und der wechselseitigen Regulation innerhalb der p53-Familie und prägt dadurch Ergebnisse wie Seneszenz und Überleben. Eine fehlregulierte TP73-Expression oder ein verschobenes Isoformgleichgewicht wurde mit onkogenen Prozessen, neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und veränderter Stressanpassung in Verbindung gebracht, was TP73 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der transkriptionellen Kontrolle macht.
p73 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TP73-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TP73 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TP73-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TP73-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.