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P2X4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401779-NIC | 20 µg | $410.00 |
P2RX4 kodiert den menschlichen P2X4-Rezeptor, einen durch ATP gesteuerten, nichtselektiven Kationenkanal, der als Reaktion auf extrazelluläre Nukleotide einen schnellen Einstrom von Ca²⁺ und Na⁺ vermittelt. Die P2X4-Signalübertragung trägt zur purinergen Neurotransmission, zur Aktivierung von Mikroglia und zum inflammatorischen Crosstalk bei und ist mit Signalwegen verknüpft, die die Zytokinfreisetzung, Chemotaxis und zelluläre Erregbarkeit regulieren. Im Kontext des Immun- und Nervensystems ist die P2X4-Aktivität mit Mechanismen verbunden, die Neuroinflammation und neuropathischen Schmerz zugrunde liegen, und wurde zudem im Zusammenhang mit vaskulären und metabolischen Stressantworten untersucht. Als membranständiger Ionenkanal, der auf schädigungsassoziiertes ATP reagiert, ist P2X4 ein nützlicher Knotenpunkt zur Untersuchung ATP-getriebener Signalübertragung und ionenflussabhängiger transkriptioneller Programme.
P2X4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des P2RX4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von P2RX4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die P2RX4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit P2RX4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.