Date published: 2026-8-28

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p19 INK4D/CDKN2D CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401761-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • p19 INK4D/CDKN2D CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • p19 INK4D/CDKN2D CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom p19 INK4D/CDKN2D CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom p19 INK4D/CDKN2D CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CDKN2D-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: p19 INK4D/CDKN2D: sc-56334
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    p19 INK4D/CDKN2D CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401761-ACT
    20 µg
    $397.00

    CDKN2D kodiert p19^INK4D, ein Mitglied der INK4‑Familie der Inhibitoren cyclinabhängiger Kinasen, das die Aktivität von CDK4 und CDK6 selektiv bremst und so den G1/S‑Checkpoint absichert. Durch die Begrenzung der Phosphorylierung von RB‑Proteinen und die Modulation E2F‑gesteuerter Transkriptionsprogramme trägt p19^INK4D zu einer kontrollierten Proliferation, Differenzierung und zellulären Seneszenz bei. CDKN2D ist in Netzwerke der Zellzyklus‑ und Stressantwort eingebunden und besitzt funktionelle Relevanz in Kontexten onkogener Signalgebung, in denen die Integrität der CDK4/6–RB‑Achse die Wachstumskontrolle beeinflusst. Eine veränderte Regulation von CDKN2D wird in der Krebsbiologie und anderen hyperproliferativen Zuständen untersucht, um Checkpoint‑Umgehung, Linienfestlegung und Genomstabilität besser zu verstehen.

    p19 INK4D/CDKN2D Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CDKN2D-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    p19 INK4D/CDKN2D Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CDKN2D-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CDKN2D-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen p19 INK4D/CDKN2D-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CDKN2D-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von p19 INK4D/CDKN2D-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des p19 INK4D/CDKN2D-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CDKN2D-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.